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Die 10 besten Campingplätze in Tansania

Tansania ist das afrikanische Land mit der größten Konzentration von UNESCO- Weltnaturerbe auf engstem Raum: Serengeti, Ngorongoro, Kilimandscharo und die Sansibar-Küste in einem einzigen Land. Das Nationalpark-Campingsystem der TANAPA (Tanzania National Parks) bietet Public Campgrounds für Selbstfahrer und Exclusive/Special Campgrounds für organisierte Safaris. Die Serengeti allein ist größer als die Schweiz; die großen Tierwanderungen (Great Migration) machen Tansanias Parks zum spektakulärsten Wildtierlebnis des Planeten.

1. Serengeti Pioneer Camp, Serengeti-Nationalpark, Mara

Im nördlichen Serengeti, wo die Mara River Crossing der Great Migration stattfindet (Juli-Oktober), liegt Serengeti Pioneer Camp. Feste Zelt-Plattformen mit Blick auf die Savanne; Löwengruppe am Wagen beim Frühstück ist keine Ausnahme. Der Mara-Fluss-Übergang von bis zu 200.000 Gnus gleichzeitig ist eines der spektakulärsten Naturschauspiele der Erde.

2. Serengeti Tortilis Camp, Serengeti-Nationalpark

Im zentralen Serengeti, nahe dem Seronera-Wildtier-Korridor, liegt Tortilis Camp in einem Akazienwald — benannt nach der typischen Schirmakazie. Geführte Morgensafaris und Abendpirschfahrten ab Camp; Sternenhimmel ohne Lichtverschmutzung, Hyänen-Gesang als Einschlafbegleitung.

3. Ngorongoro Wild Camp, Ngorongoro-Krater, Arusha

Der Ngorongoro-Krater ist ein vollständiges Ökosystem in einem Vulkankrater (610 m tief, 20 km Durchmesser): dichteste Löwenpopulation der Welt, Schwarze Nashörner, Elefanten und Löwenrudel in einem natürlichen Amphitheater. Ngorongoro Wild Camp liegt auf dem Kraterrand mit Blick in den Krater; Morgennebel liegt im Krater-Inneren, bevor die Sonne ihn auflöst.

4. Serengeti Bush Camp, Serengeti, Mara

Im weniger besuchten Western Corridor des Serengeti liegt Bush Camp in einer Acacia-Woodland-Landschaft. Wandersafaris zu Fuß sind in begrenzten Zonen erlaubt; frühmorgens zu Fuß durch die Savanne ist ein in der Intensität kaum zu überbietende Wildniserfahrung.

5. Lake Natron Camp Site, Lake Natron, Arusha

Der Lake Natron ist ein hochalkalischer Salzsee — so ätzend, dass er die meisten Tiere tötet. Aber Flamingos nisten hier: über 2 Millionen Zwerglomingos nutzen den See als einzigen Brutplatz in Ostafrika. Camping am Ufer bei Sonnenuntergang, wenn die Flamingo-Wolken über dem roten See stehen.

6. Mawenzi Tarn Huts Camp, Kilimandscharo, Kilimandscharo

Auf 4.330 m Höhe, am Mawenzi Tarn (einem Gletschersee unter dem Mawenzi- Gipfel), liegt dieses Hochlager auf der Rongai-Route des Kilimandscharo. Der Kilimandscharo (5.895 m) ist Afrikas höchster Berg; die Rongai-Route ist die ruhigere Nordseite des Berges. Akklimatisierungsnacht auf fast 5.000 m unter Sternenhimmel und Mondlicht auf Gletschern.

7. Sekimba Camp, Arusha-Nationalpark, Arusha

Im Arusha-Nationalpark — mit dem Mount Meru (4.566 m) und dem Ngurdoto- Krater — liegt Sekimba Camp in der Nähe der Momella-Seen. Zebras und Giraffenherden am Seeufer; Mount-Meru-Besteigung (3 Tage) ab Camp. Weniger Touristen als im benachbarten Kilimandscharo-Park.

8. Panorama Camping, Ngorongoro, Arusha

Am Kraterlrand des Ngorongoro, mit einer Panoramaaussicht, die dem Namen Ehre macht: Camping mit 270-Grad-Blick über Kraterboden und die Serengeti- Ebenen in der Ferne. Im Dezember-März ist Ngorongoro grün und blühend; im Juni-September trocken und staubig aber mit den höchsten Tier-Konzentrationen.

9. Masai Camp, Arusha, Arusha

In der Stadt Arusha — dem Safari-Hauptquartier Ostafrikas — liegt Masai Camp als die beste Budget-Basis für Safari-Organisation. Safari-Buchungen, Ausrüstungsverleih und Informationen über aktuelle Tierbeobachtungen ab Camp. Arusha liegt zwischen Kilimandscharo und Serengeti.

10. Magara Community Camp Site, Mahale-Gebirge, Kigoma

Im abgelegensten Nationalpark Tansanias — Mahale an der Westküste des Tanganjikasees — liegt Magara. Mahale ist der einzige Ort der Erde, wo man wilde Schimpansen aus 5 Metern Distanz beobachten kann. Anreise nur per Schiff auf dem Tanganjika; keine Straße ins Gebiet. Wildniscamp ohne Infrastruktur außer Feuerholz und einem Plumpsklo.

Serengeti-Migration: Timing

Die Große Tierwanderung folgt den Regen. Januar-März: Kalbungszeit im Süden (Ndutu); April-Mai: Zug nach Norden; Juli-Oktober: Mara-Überquerungen im Norden; November-Dezember: Rückkehr in den Süden. Kein "falscher" Zeitpunkt für die Serengeti; aber für Mara-River-Crossings: Juli bis Oktober.

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